Zweitmeinung

Erkrankte und ihre Angehörigen sind oft sehr verunsichert. Sie müssen viele Informationen auf einmal verarbeiten und wichtige Entscheidungen treffen – zum Beispiel zu den weiteren Behandlungsschritten. Eine sogenannte „Zweite Meinung“ von einer anderen Klinik oder einem anderen Arzt kann hilfreich sein und Klarheit schaffen. Wir unterstützen Sie gerne.

Im Rahmen eines persönlichen Termins bewerten wir Ihre bisherigen Befunde und machen, wenn nötig, weitere Untersuchungen. Ganz in Ruhe besprechen wir dann gemeinsam, welche Behandlung wir für sinnvoll halten.

Für unsere Vorbereitung ist es wichtig, dass Sie uns alle Unterlagen der Checkliste weiter unten vorab per E-Mail, Fax oder Post schicken. Bereits verfügbare Arztbriefe, Laborbefunde und Ergebnisse von bildgebenden Untersuchungen wie Röntgen- und MRT-Bilder brauchen wir möglichst auf einer CD oder DVD. Falls bereits eine feingewebliche Untersuchung durchgeführt wurde, lassen Sie sich den pathologisch-histologischen Befund bitte kopieren und bringen ihn mit. Sie wurden bereits operiert? Dann brauchen wir, wenn möglich, auch einen Operationsbericht.

Sie müssen keine Bedenken haben, wenn Sie Ihren behandelnden Arzt auf die benötigten Unterlagen ansprechen. Im Sinne der Patientenorientierung wird er Ihren Wunsch nach einer Zweimeinung vorbehaltlos unterstützen und bei der Vorbereitung Ihres Termins in unserer Sprechstunde helfen.

Mögliche Kosten

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Zweitmeinung über einen Überweisungsschein. Wenn Sie diese Leistung im laufenden Quartal bereits in Anspruch genommen haben, wird die Zweitmeinung als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) abgerechnet, muss also vom Patienten selbst bezahlt werden.

Checkliste (Unterlagen nicht älter als ein Jahr)

  • Aktueller chirurgischer Arztbrief
  • Aktueller Arztbrief von Ihrem Hausarzt, Internisten oder Kardiologen
  • Aktuelle Medikamentenliste
  • Aktuelle pathologische Befunde (feingewebliche/histologische Untersuchungen)
  • CD-ROM von durchgeführten Bildgebungen (CT/MRT/Szintigraphie/PET usw.) inklusive der schriftlichen Befunde

Kontakt:

Prof. Dr. med. Maximilian Bockhorn, FEBS
Klinikdirektor
Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Klinikum Oldenburg AöR
Rahel-Straus-Straße 10
D-26133 Oldenburg

E-Mail: a-chirurgie@klinikum-oldenburg.de
Web: www.chirurgie-oldenburg.de
Tel.: (49)-441-403 2254
Fax:(49)-441-403 2752